Deutsch-französische Zusammenarbeit

1991-1995

07.12.1995

66. Deutsch-Französisches Gipfeltreffen in Baden-Baden
Bundeskanzler Kohl und Staatspräsident Chirac richten einen gemeinsamen Brief an den amtierenden EU-Ratspräsidenten Gonzalez mit Vorschlägen zur Regierungskonferenz 1996 und zur "Agenda 2000".

13.11.1995

Erste Deutsch-Französische Außenministertagung in Paris zur Kooperation in der Außenpolitik und der Europapolitik.
Weitere Seminare fanden am 27. Februar 1996 in Freiburg, am 2. Oktober 1996 in Paris, am 2. Februar 1998 in Bonn (Petersberg) und am 20. November 1998 in Saint-Cloud statt.

25.10.1995

Staatspräsident Chirac in der Bundesrepublik Deutschland

08.05.1995

Gedenkfeiern anlässlich des 50. Jahrestags des Kriegsendes in Europa

07.05.1995

Jacques Chirac wird zum Staatspräsidenten gewählt

14.07.1994

Bei der Militärparade zum Nationalfeiertag paradieren auch 200 deutsche Soldaten des Eurokorps auf den Champs-Elysées

25.11.1993

Die französischen und deutschen Seestreitkräfte vereinbaren nach einem gemeinsamen Manöver einen jährlichen Austausch von Offiziersanwärtern.

13.10.1993

Rede von Bundeskanzler Kohl vor dem französischen Senat

24.08.1993

Die Außenminister Juppé und Kinkel erarbeiten in Dresden den Plan für eine gemeinsame Friedensinitiative in Bosnien-Herzegowina, der Teil der Verhandlungen in Dayton wird und damit in den Friedensvertrag von Paris (15.12.1995) eingeht.

05.07.1993

Das Deutsch-Französische Jugendwerk feiert seinen 30. Geburtstag.
Seit seiner Gründung haben rund fünf Millionen Jugendliche aus beiden Ländern an über 150.000 Programmen teilgenommen.

29.05.1993

Gründung des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V. (BBI) in Genshagen

05.03.1993

Die Außenminister Frankreichs und Deutschlands, Alain Juppé und Klaus Kinkel, beschließen die Bildung einer ständigen Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe zur Stärkung der politischen Zusammenarbeit.
Zur besseren Koordinierung der Ostpolitik soll die Konferenz der deutschen und französischen Botschafter in Osteuropa wiederbelebt werden.

21.01.1993

Feiern zum 30. Jahrestag des Elysée-Vertrags.
Staatspräsident Mitterand in Bonn

05.01.1993

Das Eurokorps wird in Straßburg mit 40.000 Soldaten aus Frankreich und Deutschland offiziell in Dienst gestellt.
Dem mittlerweile 50.000 Mann umfassenden Korps gehören heute auch Streitkräfte aus Belgien, Luxemburg und Spanien an.

09.12.1992

Gründung des deutsch-französischen Zentrums für sozialwissenschaftliche Forschung Marc Bloch in Berlin

30.05.1992

Der von Deutschland und Frankreich ins Leben gerufene Fernsehkulturkanal Arte geht auf Sendung.

21.-22.05.1992

21.05.1992 21.05.1992 22.05.1992

Die Pläne für die Schaffung des Eurokorps werden bei dem 59. Deutsch-Französischen Gipfeltreffen in La Rochelle verabschiedet.

24.04.1992

Treffen der Außenminister Genscher, Dumas und Skubiszweski (Polen) in Bergerac

07.02.1992

Unterzeichnung des Maastricht-Vertrages

14.10.1991

In einem gemeinsamen Brief an den Präsidenten des Europäischen Rats kündigen Bundeskanzler Kohl und Staatspräsident Mitterrand die Schaffung eines Deutsch-Französischen Armeekorps als Keimzelle eines europäischen Korps an

18.-20.9.1991

18.09.1991 19.09.1991 20.09.1991

Besuch von Staatspräsident Mitterand in der Bundesrepublik, u.a. in den neuen Bundesländern

29.08.1991

Erste Tagung des deutschen, französischen und polnischen Außenministers in Weimar (sog. "Weimarer Dreieck").

16.-17.05.1991

17.05.1991

Erste gemeinsame Tagung der deutschen und französischen Botschafter der osteuropäischen Länder in Weimar

15.03.1991

05.05.1990 12.09.1990 21.06.1990

Inkrafttreten des 2+4-Vertrags, der das Viermächtestatut Berlins und die alliierte Verantwortung für Deutschland als Ganzes beendet

04.02.1991

Deutsch-Französisches Dokument über die Zukunft der WEU