20. Jahrestag der Gründung des Weimarer Dreiecks (Weimar, 29.08.2011)

Mit einem großen Festakt im Deutschen Nationaltheater Weimar wurde am 29. August 2011 in Anwesenheit der Gründerväter Tadeusz Mazowiecki, Roland Dumas und Hans-Dietrich Genscher das 20. Jubiläum des Weimarer Dreiecks begangen. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde an die Präsidenten der drei Außenkulturinstitute Goethe-Institut, Institut Français und Adam-Mickiewicz-Institut der 6. Adam-Mickiewicz-Preis zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit verliehen.

Mit einem großen Festakt im Deutschen Nationaltheater Weimar wurde am 29. August 2011 in Anwesenheit der Gründerväter Tadeusz Mazowiecki, Roland Dumas und Hans-Dietrich Genscher das 20. Jubiläum des Weimarer Dreiecks begangen. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde an die Präsidenten der drei Außenkulturinstitute Goethe-Institut, Institut Français und Adam-Mickiewicz-Institut der 6. Adam-Mickiewicz-Preis zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit verliehen.

Veranstalter waren die Stadt Weimar und das Berliner Komitee zur Förderung der Deutsch-Französisch-Polnischen Zusammenarbeit („Weimarer Dreieck") e.V.

In einer Rede würdigte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper die Arbeit der mit dem Adam-Mickiewicz-Preis ausgezeichneten Kulturinstitute der Länder des Weimarer Dreiecks.

In ihrer Ansprache verwies die Staats­ministerin darauf, dass die diesjährigen Preisträger sich der Förderung junger Menschen und des kulturellen und zivilgesellschaftlichen Austausches über Grenzen hinweg verschrieben hätten. Diese Arbeit werde dazu beitragen, zukünftige Generationen mit dem europäischen Gedanken und dem Geist von Weimar zu "infizieren", zeigte sich die Staatsministerin überzeugt.

Sie erinnerte auch daran, dass die Aufgabe aller sei, das Weimarer Dreieck durch eine enge Verflechtung der Zivil­gesellschaften der drei Länder mit Leben zu füllen. Dementsprechend begrüßte sie die Pläne des Deutsch-Französischen und des Deutsch-Polnischen Jugendwerks, künftig verstärkt trilaterale Jugendbegegnungen organisieren zu wollen. Dies und weitere gemeinsame Initiativen der drei Länder wie die angestrebte erste trilaterale Städtepartnerschaft zwischen Blois, Zamosc und Weimar oder gemeinsame Lehrerfortbildungen begrüßte Pieper als wichtige Schritte auf diesem Weg.

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Rede der Staatsministerin
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