Bewährter "Impulsgeber" für Europa - Weimarer Dreieck der Europaminister (Berlin, 22.09.2011)

Staatsminister Hoyer ist am 22. September mit seinen polnischen und französischen Amtskollegen - Mikolaj Dowgielewicz und Jean Leonetti - in Berlin zum Treffen der Europaminister im Rahmen des Weimarer Dreiecks zusammen getroffen. Themen waren unter anderem die europäische Nachbarschaftspolitik, die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Schuldenkrise in Europa.

Staatsminister Hoyer ist am 22. September mit seinen polnischen und französischen Amtskollegen - Mikolaj Dowgielewicz und Jean Leonetti - in Berlin zum Treffen der Europaminister im Rahmen des Weimarer Dreiecks zusammen getroffen. Themen waren unter anderem die europäische Nachbarschaftspolitik, die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Schuldenkrise in Europa.

"Das Weimarer Dreieck hat sich als Impulsgeber für Europa bewährt", sagte Staatsminister Werner Hoyer nach dem Treffen. Und man wolle auch in den nächsten Monaten "bei einer ganzen Reihe von Fragen" diesen Impulsgeber für Europa spielen.

Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von den Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens eingerichtet. Seit dem EU-Beitritt Polens im Jahr 2004 steht die Zusammenarbeit der drei Länder als Partner in EU und Nato im Mittelpunkt. Zunächst als Gesprächsforum dreier Minister angelegt, hat die Initiative in den vergangenen Jahren zu einer engen Zusammenarbeit auf den verschiedensten Ebenen geführt - Regionalpartneschaften, Jugend- und Künstlerbegegnungen füllen das Format mit Leben.

Das jüngste Treffen der Europaminister finde in einer Zeit statt, "in der die Errungenschaften Europas mit Nachdruck verteidigt werden müssen", so Staatsminister Hoyer.
"Unverrückbares Bekenntnis zu Europa"

Zugleich betonte er, Frankreich, Polen und Deutschland seien sich einig in ihrem unverrückbaren Bekenntnis zu Europa, das Leidenschaft mit ökonomischer Vernunft verbinde.

Thema des Gesprächs war unter anderem die Frage, wie die Schulden- und Bankenkrise in Europa überwunden werden und der Euro stark für die Herausforderungen der Globalisierung gemacht werden kann. Dabei sei auch diskutiert worden, "wie wir die Entschlossenheit, diese gemeinsame Währung für die Zukunft abzusichern, in die Gesellschaft hinaustragen können", so Hoyer.

Außerdem besprachen die drei Europaminister Aspekte der europäischen Nachbarschaftspolitik sowie der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

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