Dieter Leonhard als DFH-Präsident bestätigt (24. Mai 2007)

Die Versammlung der Mitgliedshochschulen der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) wählte am Donnerstag, 24. Mai 2007, in Dresden das künftige Präsidium. Prof. Dr. Dieter Leonhard wurde einstimmig als Präsident wieder gewählt und tritt im Januar 2008 seine zweite Amtszeit an. Als neuer Vizepräsident der binationalen Hochschule wurde der Historiker Prof. Dr. Pierre Monnet von der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris gewählt. Er konnte sich gegen den Ingenieur Prof. Dr. Jean-Pierre Puaux von der Universität Lyon I behaupten. Der amtierende Vizepräsident, Prof. Dr. Albert Hamm, stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Die Versammlung der Mitgliedshochschulen der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) wählte am Donnerstag, 24. Mai 2007, in Dresden das künftige Präsidium. Prof. Dr. Dieter Leonhard wurde einstimmig als Präsident wieder gewählt und tritt im Januar 2008 seine zweite Amtszeit an. Als neuer Vizepräsident der binationalen Hochschule wurde der Historiker Prof. Dr. Pierre Monnet von der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris gewählt. Er konnte sich gegen den Ingenieur Prof. Dr. Jean-Pierre Puaux von der Universität Lyon I behaupten. Der amtierende Vizepräsident, Prof. Dr. Albert Hamm, stand für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

Dieter Leonhard hat seit Januar 2006 das Präsidentenamt der DFH inne, davor war er zwei Jahre Vizepräsident. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Präsident und Vizepräsident tauschen ihr Amt satzungsgemäß in der Mitte der Amtszeit. Pierre Monnet wird im Januar 2010 das Präsidentenamt übernehmen. Dieter Leonhard erklärte, dass dies auch der richtige Zeitpunkt zur Wahl eines neuen deutschen Vizepräsidenten sei, um die Mandatszeiten von Präsident und Vizepräsident künftig besser zu verzahnen und einem neuen Vizepräsidenten die Möglichkeit zu geben, sich auf das Präsidentenamt vorzubereiten.

Der Hochschulrat – das politische Leitungsgremium der DFH – hatte Ende März 2007 Dieter Leonhard als Präsidentschaftskandidaten sowie Pierre Monnet und Jean-Pierre Puaux als Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten vorgeschlagen. Das Präsidium der DFH ist ehrenamtlich tätig.

Wahlberechtigtes Organ ist die Versammlung der Mitgliedshochschulen. Diese besteht aus je einem Vertreter der Mitgliedshochschulen. Präsident und Vizepräsident, ein Deutscher und ein Franzose, werden von der Versammlung auf Vorschlag des Hochschulrates gewählt. Die DFH hat insgesamt 150 Partnerhochschulen, von denen 94 Mitglieder und somit stimmberechtigt in der Versammlung der Mitgliedshochschulen sind.

Die Kandidaten :

- Dieter Leonhard (47) lehrt seit 1995 Siedlungswasserwirtschaft an der Fachhochschule Frankfurt am Main im Fachbereich 1 : Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik im Studiengang Bauingenieurwesen. Der gebürtige Saarländer studierte Bauingenieurwesen-Wasserbau an der Universität Karlsruhe und, als Stipendiat der französischen Regierung und des DAAD, am Institut National Polytechnique in Grenoble. 1991 promovierte er an der Universität Karlsruhe und war danach als Experte für Wasser/Abwasser in der freien Wirtschaft tätig. Seit 2004 fungiert er als Vizepräsident und später Präsident der DFH. Dieter Leonhard ist unter anderem Mitglied der nationalen Kommission zur Begutachtung der „Master Professionnels" der Ecoles d’Ingénieurs in Frankreich (Commission Duby) und Mitglied der deutschen EU-Bologna Experten Gruppe.

- Pierre Monnet (44) lehrt seit 2005 mittelalterliche Geschichte unter besonderer Berücksichtigung Deutschlands an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) Paris. Vom 1999 bis 2003 hat er die Mission Historique Française als französische Forschungsstelle zur deutschen Geschichte in Göttingen geleitet. Pierre Monnet gehört dem wissenschaftlichen Beirat der Deutsch-Französischen Hochschule seit seiner Gründung 2001 an und hat dessen Vorsitz im März 2005 übernommen.

- Jean-Pierre Puaux (61) ist seit 2000 Professor für Chemieingenieurtechnik an der Universität Claude Bernard Lyon I. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Instituts des Sciences et Techniques de l’Ingénieur de Lyon. Davor lehrte Jean-Pierre Puaux an der Universität von Saint-Etienne.

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