Rede von Bundesministerin Schavan in der Industrie- und Handelskammer in Paris (6. März 2007)

„Die deutsche Hightech-Strategie - Ein Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit Europas“

« La stratégie ‘Hautes Technologies’ de l’Allemagne: une contribution à la compétitivité de l’Europe »

Rede der amtierenden Präsidentin des Rates der Europäischen Union und
Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB,

am 6. März 2007
in Paris

I.

Die Europäische Union hat sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: Europa soll bis zum Jahr 2010 zum wirtschaftsstärksten und innovativsten Raum werden. Das haben die Staats- und Regierungschefs im Jahr 2001 in der Lissabon-Strategie vereinbart. Ein zentrales Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist, 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung zu investieren.
Fünfzig Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge steht Europa in einem weltweiten Wettbewerb, der an Dynamik gewinnt. Die Globalisierung stellt uns neue Aufgaben. Sie ist, wie der französische Ökonom
Alain Minc formuliert, „für unsere Volkswirtschaften das, was für die Physik die Schwerkraft ist. Man kann nicht für oder gegen das Gesetz der Schwerkraft sein – man muss damit leben.“

Im Kern entscheidet sich der Erfolg der Lissabon-Strategie im Kontext des globalen Wettbewerbs daran, ob es uns in unseren Ländern und in der Europäischen Union insgesamt gelingt, aus Wissenschaft und Forschung gewonnene Erkenntnis und gewonnenes Wissen besser zu nutzen, um zu neuen Produkten, neuen Dienstleistungen und neuen Technologien zu kommen. Wissenschaft und Wirtschaft rücken näher zueinander und bedürfen strategischer Kooperationen.
Mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie strategische Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind die Schlüssel für künftigen Wohlstand, für soziale Teilhabe und damit Schlüssel für die Attraktivität Europas im weltweiten Wettbewerb.

Hinzu kommt ein Weiteres: Neben Investitionen und neuen Strukturen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erweist sich der globale Innovationswettbewerb zunehmend als ein Wettbewerb um Talente. Europa muss positive Signale setzen, um Talenten in Europa eine gute Chance in der Forschung zu geben. Abwanderung muss gestoppt werden. Unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen brauchen Chancen zu kraftvoller Entwicklung auf höchstem Niveau. Sie sind die Zukunftswerkstätten in unseren Ländern.

Deshalb ist die Voraussetzung für mehr Innovation in Europa ein leistungsfähiges Bildungs- und Wissenschaftssystem in unseren Ländern. Künftige Generationen werden die Dynamik, die durch Wissenschaft und Forschung ausgelöst wird, nur nutzen können, wenn unsere Bildungssysteme ihnen die Chance zu qualifizierter Bildung geben. Sie werden ihre Chancen nur nutzen können, wenn sie die Revolutionierung unseres Lebens durch die Erkenntnisse der Wissenschaft und Forschung begreifen und gestalten. Es wird ihnen schließlich auch nur so möglich sein, Problemlösungen zu den großen Fragen wie Klimaschutz, Energieversorgung, der demografischen Entwicklung und anderen Fragen der Zeit zu finden. Unsere Bildungssysteme müssen fähig sein, Talente zu entdecken und zu fördern, junge Menschen für Wissenschaft und Forschung zu begeistern und Ihnen so wirkliche Zukunftschancen zu eröffnen.

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft misst deshalb den Impulsen für die Stärkung des europäischen Bildungsraums, für die Internationalisierung der Wissenschaftssysteme (z. B. Bologna-Prozess) und den neuen Akzenten in der Forschungspolitik eine hohe Bedeutung bei. Beispielhaft nenne ich das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU und den europäischen Forschungsrat. Das 7. Forschungsrahmenprogramm ist das weltweit größte Forschungsförderprogramm mit einem Finanzvolumen von 54 Milliarden Euro bis zum Jahre 2013. Der europäische Forschungsrat fördert erstmal in der Europäischen Union Pionierforschung und wendet sich in der ersten Förderausschreibung an junge Forscherinnen und Forscher in Europa. Das ist ein wichtiges Signal für den Forschungsstandort Europa.
Darüber hinaus möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Initiative in Deutschland zu einem Konzept in der Forschungspolitik als Innovationspolitik vorstellen.

II.

Mit der Hightech-Strategie für Deutschland wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern und unseren Beitrag zur Lissabon-Strategie leisten.
Denn mit einem Anteil von etwas mehr als einem Viertel (27 Prozent) an den gesamten FuE-Aufwendungen in der Europäischen Union hat Deutschland eine besondere Verantwortung. Mit großem Interesse haben wir deshalb die Studie „Technologies clés 2010“ aufgenommen, die Industrieminister François Loos im September vergangenen Jahres vorgestellt hat. Dieser Ansatz hat vieles mit unserer Hightech-Strategie gemeinsam.

Die Hightech-Strategie ist Innovationspolitik aus einem Guss. Sie ist die Basis für eine breit gefächerte und vernetzte Forschungspolitik. Dabei leiten uns folgende Ziele:

(1) Mit der Hightech-Strategie entwickeln wir Leitmärkte für die wichtigsten Zukunftsfelder. Sie sollen Investoren genauso anziehen wie Forscher, damit neue Produkte und Dienstleistungen entstehen, die bei uns und weltweit auf die Märkte kommen.
Dies wird in vielen Fällen in Kooperation mit unseren Partnern auf europäischer Ebene erfolgen.

(2) Wir bündeln die Kräfte von Wirtschaft und Wissenschaft. Diese engen strategischen Kooperationen sind Herzstück der Hightech-Strategie.

(3) Die Hightech-Strategie setzt neue Impulse für eine schnelle und einfachere Umsetzung von Forschungsergebnissen in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Wir wollen, dass Deutschland zu einem Land wird, in dem Ideen zu Produkten werden.

Die Bundesregierung investiert dafür in den kommenden Jahren in Innovation und Forschung in einem zuvor nicht gekannten Ausmaß. Bis zum Ende der Legislaturperiode 2009 stehen allein für Ausgaben in Forschung und Entwicklung zusätzlich 6 Milliarden Euro zur Verfügung. Insgesamt investiert die Bundesregierung bis 2009 im Rahmen der Hightech-Strategie fast 15 Milliarden Euro.

Die deutschen Länder und vor allem die Unternehmen sind nun aufgefordert, ebenfalls ihren Beitrag zu leisten. Einige Bundesländer haben bereits eigene, komplementäre Innovationsstrategien erarbeitet, die jeweils auf ihre regionalen Strukturen zugeschnitten sind. Strategische Partnerschaften mit der Wirtschaft ist grundlegendes Prinzip der Hightech-Strategie.

Kernbereich der Hightech-Strategie sind 17 Zukunftsfelder, auf denen wir die entscheidenden Zukunftsentwicklungen erwarten. Dazu zählen beispielsweise die Nano- und Biotechnologie oder die Informations- und Kommunikationstechnologien, aber auch Innovationsfelder wie die Gesundheitsforschung, Energieforschung oder Sicherheitstechnologien.

So werden wir bis 2009 die

  • Nanotechnologien mit 640 Millionen Euro fördern,
  • Die Gesundheitsforschung und Medizintechnik mit 800 Millionen Euro,
  • Die Informations- und Kommunikationstechnologien mit rund 1,2 Milliarden Euro und
  • die Energieforschung mit zwei Milliarden Euro. Diese Summen verdeutlichen den Stellenwert, den diese Forschungsfelder bei uns haben.

Für jedes Feld gibt es einen klaren Fahrplan von Initiativen, in dem Forschungsförderung und Rahmenbedingungen stets gemeinsam betrachtet werden.

Neue Kommunikationsnetze – Wissenstransfer:
Die Summe der Finanzmittel allein ist noch kein Garant für ihre zielgenaue, effiziente oder produktive Verwendungen. Deshalb haben wir neue Kommunikationsstrukturen aufgebaut.

Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssen und werden sich in Zukunft stärker austauschen. Wir wollen eine engere Verzahnung und einen besseren Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis und umgekehrt. Dazu nur vier Beispiele:

(1) In der Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft erarbeiten Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft Empfehlungen für die weitere Ausgestaltung der Hightech-Strategie. Diese Empfehlungen werden wir in unsere Überlegungen zur Weiterentwicklung der Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung einbeziehen.

(2) Mit einer Forschungsprämie für die öffentliche Forschung wollen wir Defizite bei der Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft weiter abbauen. Kleine und mittlere Unternehmen haben oft nicht die Möglichkeit, ihren Ideen eine wissenschaftliche Grundlage zu geben. Diese Prämie soll nun wissenschaftliche Einrichtungen dazu anregen, einen Forschungsauftrag eines kleinen oder mittelgroßen Unternehmens zu übernehmen. Die Prämie gibt es übrigens auch für einen Auftrag eines ausländischen Unternehmens.

(3) Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft haben wir den Wettbewerb „Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen“ gestartet.

So identifizieren wir vorbildliche Beispiele für den Austausch zwischen Hochschulen und Unternehmen, präsentieren diese öffentlich und fördern deren konzeptionelle Weiterentwicklung. Durch eine besondere Förderung werden in einem Wettbewerb Spitzencluster zu zukunftsorientierten Themenfeldern dazu angeregt, ihr Profil zu schärfen und so zu internationalen Anziehungspunkten zu werden.
Mein Wunsch ist es, dass sich diese Cluster länderübergreifend und vor allem mit entsprechenden Clustern in Frankreich vernetzen. Ansatzpunkte sehe ich hier z. B. bei den „Pôles de compétivitité“ oder den „Réseaux thématiques de recherche avancée“.
Ich freue mich, dass inzwischen schon mehr als zehn Kooperationen zwischen französischen „Pôles de compétitivité“ und deutschen Partnern zustande gekommen sind. Lassen Sie uns weitere Allianzen dieser Art anstreben, insbesondere in den Bereichen Erneuerbare Energien, Gesundheit, Pharmazie und Bioindustrie.
Modernisierung der Innovationslandschaft – Leitmärkte:

Neue Ideen sollen sollten bei uns in der Europäischen Union nicht nur entwickelt werden, sondern vor allem hier auch in neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren münden.

Dafür müssen die Wege von der Entwicklung zum Markt kürzer und schneller werden. Dafür müssen wir auch die Grundlagenforschung in die Innovationsprozesse einbinden.

Ich will Ihnen an wenigen Beispielen illustrieren, was ich mir darunter vorstelle:

a) Organische Leuchtdioden (OLEDs):
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Forschung und Entwicklung zu organischen Leuchtdioden in den nächsten Jahren mit 100 Millionen Euro. Gleichzeitig haben die beteiligten Unternehmen 500 Millionen Euro investiert.

Damit wird ein Ziel der Hightech-Strategie in vorbildlicher Weise erfüllt:
Wir mobilisieren mit öffentlichen Mitteln ein Mehrfaches an Mitteln aus der Wirtschaft, um neue Produkte zu entwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Denn organische Leuchtdioden haben ein enormes Potenzial – denken wir nur an preiswerte und effiziente Solarzellen, elektronische Kennzeichnungen von Produkten und Sensornetzen oder leuchtende Tapeten.

b) Medizintechnik und Gesundheitsforschung:
Mit der Hightech-Strategie fördern wir Innovationen für ein gesundes Leben. Das Ziel: Eine bessere und gleichzeitig günstigere medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten. In den kommenden vier Jahren stehen dafür 630 Millionen Euro zur Verfügung.

Klinische Studienzentren, Krankheitsbezogene Kompetenznetze und Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren schaffen die neuen Rahmenbedingungen.
Integrative Forschungs- und Behandlungszentren vereinen Grundlagenforschung, klinische Forschung, patientennahe Forschung. Das erhöht die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und unterstützt den effektiveren Transfer von Forschungsergebnissen in die ärztliche Praxis. Dies wird der patientenorientierten Forschung in der Hochschulmedizin einen erheblichen Schub geben.
Deutschland und Frankreich arbeiten bei der Medizintechnik eng zusammen. Im Innovationsprojekts ISEULT entwickeln Industrie und Wissenschaft die medizinische Bildgebung durch Magnetresonanztomographie weiter.

Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und umfasst ein Volumen von rund 200 Millionen Euro. Rund 80 Millionen Euro Fördergelder kommen von den Regierungen, der andere Teil aus der Industrie.

c) Informations- und Kommunikationstechnologien:
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind der Innovationsmotor Nr. 1 unserer Volkswirtschaften. Diesen Motor müssen wir gemeinsam in Schwung bringen. Im Rahmen der Hightech-Strategie investiert Deutschland in den Jahren 2006 bis 2009 rund 1,2 Milliarden Euro in die IKT.

Damit verzahnen Forschung und Anwendung und schließen strategische Allianzen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Sie sehen: Die Hightech-Strategie ist eingebettet in ein umfassendes Modernisierungsprogramm, das die Bildungs-, Forschungs- und Wirtschaftslandschaft in Deutschland neu vermisst und strukturiert. Damit ist sie Teil einer modernen Innovationspolitik, die Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verknüpfen, die Grenzen durchlässig macht und alle Kreativitätspotenziale ausschöpft.
Die Stärkung der nationalen Forschungspolitik in den EU-Mitgliedsländern und die genannten neuen Akzente in der EU-Forschungspolitik sind so bedeutsam wie unsere bilateralen Kooperationen.

III.

Wichtige europäische Forschungsprojekte haben ihre Wurzeln in der deutsch-französischen Forschungskooperation. So wären der Airbus oder auch das ILL in Grenoble ohne eine starke deutsch-französische Partnerschaft nicht denkbar gewesen. Diese Kooperationen haben sich trotz Krisen und Kritik bewährt.
Gemeinsame Forschung hat einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Frankreich unter den EU-Ländern unser wichtigster Partner ist. Deutschland und Frankreich haben auf dem letzten gemeinsamen Ministerrat im Oktober 2006 verabredet, dass sie ihre Zusammenarbeit auf wichtigen Zukunftsfeldern wie Energie, Klimaschutz, Raumfahrt oder der digitalen Wirtschaft bilateral und auf europäischer Ebene ausweiten wollen.

Basis für die Hightech-Zusammenarbeit sind die breit angelegten deutsch-französischen Kooperationen in Bildung, Wissenschaft und Forschung.

Diese reichen vom Studentenaustausch und dem Austausch von Nachwuchswissenschaftlern über die Deutsch Französischen Hochschulen bis hin zur wechselseitigen Beteiligung an internationalen Großgeräten.

Für Deutschland, für Frankreich und für Europa bietet die Innovationsgesellschaft von Morgen große Chancen. Wir, Deutschland und Frankreich, müssen die Vorteile der Internationalisierung viel stärker nutzen, um eigene Stärken einzubringen und von den Stärken anderer zu profitieren. Europa kann dabei eine führende Rolle bei der Lösung zentraler Fragen übernehmen, die die Menschen überall bewegen und die wir deshalb gemeinsam angehen müssen. Nur so werden wir die Herausforderungen, vor denen wir stehen, auch bewältigen.

Deutschland und Frankreich wollen dabei gerade auch Motor für Europa sein. Dass unsere Länder in dichter Folge die EU-Präsidentschaft innehaben, sollte für uns auch eine gemeinsame Herausforderung sein, Europas Platz im globalen Wettbewerb von Wissenschaft und Innovation zu festigen.

Lassen Sie mich abschließend eine Bitte äußern: Der Vize-Präsident der Europäischen Kommission, Herr Kommissar Verheugen, hat vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass die Differenz bei Finanzinvestitionen in Forschung und Entwicklung zwischen Europa und den USA bei rund 130 Milliarden Euro liegen. Diese Differenz ergibt sich nicht aus staatlichen Investitionen, sondern aus den Unterschieden in den Forschungsinvestitionen der Unternehmen. Wenn wir europäische Forschungspolitik als erfolgreiches Fundament für europäische Innovationspolitik gestalten wollen, dann müssen die Investitionen der Unternehmen für Forschung und Entwicklung deutlich zunehmen. Staatliche Forschungsförderung und die Forschungsförderung der Unternehmen müssen ein Bündnis für den Forschungs- und Innovationsstandort Europa eingehen. Nur dann wird Europa im weltweiten Innovationswettbewerb erfolgreich sein können.

Unmittelbar damit hängt unsere zweite Aufgabe zusammen, die ich bereits mit der Forderung nach Talentförderung benannt habe. Nach uns vorliegenden Studien fehlen uns in Europa bis zu 700.000 Forscherinnen und Forscher. Unternehmen und öffentliche Forschungseinrichtungen müssen sich verstärkt bemühen, jungen Talenten eine Chance zu geben und den Absolventinnen der Schulen in unseren Ländern positive Signale vermitteln für einen Weg in Wissenschaft und Forschung.
Beides, mehr Investitionen seitens der Mitgliedsländern und Unternehmen in den Mitgliedsländern sowie der Gewinn von mehr jungen Forscherinnen und Forschern in Europa sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Innovationspolitik in unseren Mitgliedsländern und in der europäischen Union. Sie sind damit auch der Schlüssel für künftigen Wohlstand durch die Innovationskraft in Europa.

Der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton hat im Jahre 1997 in einem Editorial der Zeitschrift “Science” das 21. Jahrhundert als ein Zeitalter von Bildung und Wissenschaft beschrieben: „Imagine a new century, full of promise, molded by science, shaped by technology, powered by knowledge.”
Diese Signatur unserer Zeit müsse wir begreifen und die notwendigen Schritte zur Umsetzung erfolgreicher Strategien für die Stärkung der Bildungssysteme, die Internationalisierung der Wissenschaftssysteme und die bessere Verbindung zwischen Forschung und Wirtschaft tun, damit das Ziel der Lissabon-Strategie erreicht wird: Europa zum wirtschaftsstärksten und innovativsten Raum zu entwickeln.

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