Zusammenarbeit bei der Krebsbekämpfung - 5. Deutsch-Französischer Ministerrat (26. April 2005)

1. Stand

Als vorrangiges Ziel der Politik unserer beiden Länder im Gesundheitsbereich führt die Krebsbekämpfung zu zahlreichen bilateralen Beziehungen zwischen deutschen und französischen Forschungszentren. Die integrierte Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum und INSERM (gemeinsame Forschungseinheit Heidelberg) ist hier ein herausragendes Beispiel. Deutsche und Franzosen beteiligen sich darüber hinaus gemeinsam an europäischen Programmen.

2. Perspektiven und konkrete Initiativen

Um diese Zusammenarbeit zu verstärken und neue Kooperationen in der Grundlagen- und klinischen Forschung zu fördern, haben die zuständigen Ministerien im September 2004 in Paris und im April 2005 in Heidelberg zwei hochrangige Seminare organisiert, an denen von französischer Seite Experten des nationalen Krebs-Instituts und der Krebsforschungszentren sowie auf deutscher Seite Experten des Deutschen Krebsforschungszentrums und betroffener Zentren und Netze teilgenommen haben.

Bei dieser Gelegenheit fand zwischen deutschen und französischen Forschern ein Meinungsaustausch in drei Bereichen von gemeinsamem Interesse statt, die Gegenstand neuer Kooperationen werden könnten: Pädiatrische Onkologie, Leukämie und Brustkrebs.

Darüber hinaus soll ein besserer Einblick in die Forschung des jeweils anderen Landes erleichtert werden, indem Kontakte zwischen den Forscherteams gefördert werden, um gemeinsame Projekte zu erarbeiten. Ein Internetauftritt ist geplant.

3. Zeitplan

Auf dem Zweiten Forum zur Deutsch-Französischen Forschungskooperation, das vom 06. bis 07. Juli 2005 in Potsdam stattfinden wird, soll ein Austauschprogramm für Forscher in der Krebsforschung vorgelegt werden.

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